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Neuer Bericht zum Breitbandatlas: Breitbandausbau geht voran

Laut einem neuen Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums zum Breitbandatlas werden bereits 98,3 Prozent aller deutschen Haushalte mit mindestens 1 Mbit/s Internetgeschwindigkeit versorgt. Besonders die Kombination von mobilen und leitungsgebundenen Zugängen bringt die erhoffte Lösung für die so genannten weißen Flecken in Deutschland.

Breitbandausbau gestaltet sich positiv – fast alle Haushalte in Deutschland sind nun versorgt

Nicht nur in Städten ist der 1 Mbit/s Anschluss verbreitet, auch in ländlichen Bereichen können immer mehr Menschen von einem Internetzugang mit mindestens 1 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit nutzen, insbesondere als Flatrate Tarif zum günstigen Flatrate Tarif ohne Kostenrisiko. 2009 waren in ländlichen Gebieten Breitbandanschlüsse nur für 74,8 Prozent der Haushalte möglich. In den vergangenen 2 Jahren stieg dieser Wert um 15,9 % auf insgesamt 86,7 Prozent, eine erfreuliche Bilanz. Auch in halbstädtischen Gebieten konnten 11,7 Prozent mehr Haushalte mit einem Anschluss versorgt werden, insgesamt laut Stand von Dezember 2010 waren es 97,2 Prozent. In den städtischen Regionen können mittlerweile nahezu alle Haushalte mit einem Breitbandanschluss und mindestens 1 Mbit/s surfen. Im Breitbandatlas werden alle Übertragungarten berücksichtigt, so dass nicht nur DSL und VDSL, sondern auch UMTS und LTE sowie Kabelinternet einbezogen werden, was zu der gestiegenen Abdeckung führt. In Summe ergibt sich eine Breitband Internetabdeckung mit mindestens 1 Mbit/s damit für 98,3 Prozent der deutschen Haushalte, im EU-Vergleich liegt Deutschland damit in diesem Punk vor vergleichbaren Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien – auch wenn Deutschland sonst beim Ausbau hinterherhängt.

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Breitband Verfügbarkeit in Deutschland (alle Technologien)

Entwicklung Breitband Ausbau Deutschland nach Besiedlung (Quelle: BMWi)

Unterschiede zwischen Bundesländern zeigen Handlungsbedarf beim Breitbandausbau

Einige Bundesländer sind bisher nicht so gut mit mind. 1 Mbit/s Internet versorgt. In Sachsen-Anhalt z.B. erhalten lediglich 94,2 Prozent der Haushalt einen 1 Mbit/s Anschluss, in Thüringen sind es sogar nur 93,5 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern erreicht den vorletzten Platz mit einer Breitbandverfügbarkeit von nur 93,4 Prozent und am wenigsten ausgebaut ist derzeit Brandenburg, wo nur 92,8 Prozent der Haushalte einen 1 Mbit/s Internet Anschluss erhalten können. Im Vergleich dazu sind die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen bestens versorgt. Hier werden 1 Mbit/s Anschlüsse in 99,9 % aller Haushalte zur Verfügung gestellt. Aktuell gilt noch die Regel, dass höhere Geschwindigkeiten wie 16 bis 50 Mbit/s mit einem leitungsgebundenen Anschluss erreicht werden (Festnetz), doch dies wird auf kurz oder lang dank LTE (Long Term Evolution) anders aussehen können. Der Nachfolger der UMTS-Technik ermöglicht bereits Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s (Telekom Pilotstadt Köln) und wird besonders auch in Regionen mit schlechtem Breitbandausbau über Kabel als adäquate Alternative angeboten (dort allerdings noch bei Telekom LTE mit Geschwindigkeitsbeschränkung, um die Netzauslastung gleichmäßig zu verteilen). So werden wahrscheinlich in Zukunft auch die weniger gut versorgten Bundesländer einen entsprechend guten Internet Ausbau verzeichnen können, damit bald viele Menschen schnell surfen können.

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Breitband Verfügbarkeit in Deutschland nach Bundesländern

Entwicklung Breitband Ausbau Deutschland nach Bundesland (Quelle: BMWi)

Wirtschaftsminister Rösler ist zuversichtlich – Wettbewerb treibt Breitbandausbau voran

Der Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ist vom Breitbandausbau überzeugt, durch den erhöhten Wettbewerb unter den Anbietern und die Einführung von weiteren Technologien kann der Breitbandausbau weiter voran gehen. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Philipp Rösler äußerte sich dazu: „Die Ergebnisse zeigen, dass ein technologieneutraler Ansatz Voraussetzung ist für eine dynamische und von gesundem Wettbewerb gekennzeichnete Breitbandentwicklung. Bereits heute können Bürgerinnen und Bürger mobil und leitungsgebunden die wesentlichen Dienste des Internets nutzen. Durch die hohe Dynamik beim Ausbau der Kabelnetze erhöht sich zudem der Druck auf den Aufbau von Glasfasernetzen. Wir brauchen diesen Wettbewerbsdruck, um auch weiterhin im Breitbandmarkt eine weltweite Führungsposition einnehmen zu können. Ich möchte den mehr als 200 Unternehmen, die durch die Meldung ihrer Versorgungsdaten zu der hohen Qualität des Breitbandatlas beitragen, herzlich danken. Dies zeigt das hohe Maß an Vertrauen, das in den Breitbandatlas gesetzt wird.“ Der Breitbandbericht zum Breitband-Atlas solle künftig alle 6 Monate heraus gegeben werden. Der TÜV Rheinland arbeitet mit Gewissenhaftigkeit an der Aktualität des Breitbandatlasses und hat es geschafft, durch einige Änderungen in den Methoden der Erfassung und Darstellung eine Aufwertung des ehemaligen Breitbandatlas zu erzielen. Die Unterteilung in die verschiedenen Geschwindigkeiten ist neu und sinnvoll. In Zukunft wird in die Breitbandklassen 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s und 50 Mbit/s unterteilt. Die Bundesregierung fordert, dass 2014 ein Breitbandanschluss mit 50 Mbit/s für 75 Prozent der deutschen Haushalte zur Verfügbarkeit stehen soll. Bisher sind schon 39,5 % der Haushalte für VDSL 50 oder Kabelinternet mit 50 Mbit/s ausgerüstet. Doch auch im Bereit Breitband Internet per Funk hat sich in den letzten Monaten schon sehr viel getan, denn schon heute ist LTE für über 4 Millionen Haushalte in Deutschland nutzbar. Interesse am schnellem Telekom LTE Internet?

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>>> Details zum Breitbandatlas und zum Breitband Ausbau in Deutschland (PDF)

>>> Methode zum neuen Breitbandatlas der Bundesregierung (PDF)

2011-08-04T11:43:14+02:00 / 2019-02-01T19:44:32+02:00 / Anbieter Telekom

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Letztes Update dieser Seite: 1. Februar 2019