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Deutschland Nachholbedarf Breitband Internet / Netzausbau 40 Mrd. €

Trotz enormen Investitionen im Bereich Breitband-Ausbau liegt Deutschland immer noch im hinteren Mittelfeld des internationalen Durchschnitts. Letztes Jahr wurden rund 4 Milliarden Euro investiert, um schnelle Breitband-Anschlüsse zur Verfügung stellen zu können. Doch mit dem OECD Durchschnitt von 37.000 kbit/s (Speed) kann Deutschland noch längst nicht mithalten.

OECD-Studie belegt: Deutschland ist im Bereich Breitband nur im Mittelfeld

Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (kurz: OECD) ergab, dass Deutschland im internationalen Durchschnitt des Breitband-Internets einen Platz im hinteren Mittelfeld belegt. Die durchschnittliche maximale zur Verfügung stehende Internet-Bandbreite in Deutschland beträgt 17.000 kbit/s (also etwa DSL 16000 Anschluss). Mittelwert heißt aber auch, dass einige Haushalte zum Beispiel schon 50.000 kbit/s (VDSL 50) erhalten können, andere wiederrum nur DSL 1000 oder gar kein DSL. Der OECD-Durchschnitt bei der Internetgeschwindigkeit jedoch beträgt 37.000 kbit/s. Professor Dieter Kempf, Präsident des Hightech-Verbands BITKOM, wünscht: „Die Rahmenbedingungen für den Ausbau des Breitbandnetzes müssen im Zuge der aktuellen Novellierung des Telekommunikationsgesetzes weiter verbessert werden.“ Kempf fordert die Zusammenarbeit von Telekommunikationsanbietern mit Gas- und Stromversorgern. So sollen die Gas- und Stromversorger unter bestimmten Bedingungen Leerrohre für Internetkabel zur Verfügung stellen. Zusätzliche Baustellen und doppelte Kosten könnten in diesem Fall vermieden werden. Es empfiehlt sich daher, bei Neubauten den Bauherren bzw. das Bauunternehmen darüber zu informieren, dass alle Leitungen gleichzeitig gelegt werden sollten. Die sehr kostenintensive Verkabelung zu den und innerhalb von Gebäuden kann so auch mit geringeren Kosten durchgeführt werden. Wichtig wird dies auch im Zuge von FTTH (Fibre to the Home / Glasfaser). Die Bundesnetzagentur teilte mit, dass die Investitionen für den Breitband-Ausbau im Jahr 2010 bei fast 4 Milliarden Euro lagen. Seit 1998 wurden insgesamt 93 Milliarden Euro investiert, um das Festnetz und das Kabelnetz auszubauen. In den kommenden Jahren sollen weitere 30 bis 40 Milliarden aufgewendet werden, um überall Breitband-Internet zur Verfügung stellen zu können, so der Hightech-Verband BITKOM. Kempf sagt hierzu: „Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist die flächendeckende Verfügbarkeit von superschnellen Internetverbindungen unverzichtbar.“ Der Breitband-Ausbau soll durch die Breitbandstrategie der Bundesregierung beschleunigt werden. So sollen 2014 dreiviertel aller deutschen Haushalte einen Internet-Anschluss von mindestens 50 Mbit/s erhalten können, egal ob per Festnetz oder per Funk.

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Aktuelle Situation in der Bundesrepublik: Wer nutzt welche Bandbreite?

Eine aktuelle Datenerhebung der Bundesnetzagentur bestätigt: Breitband Internetanschlüsse werden immer schneller. Im Jahr 2010 nutzte fast jeder dritte Haushalt in Deutschland einen Internetanschluss mit einer vermarkteten Downloadgeschwindigkeit von über 10.000 kbit/s. 2009 war es nur jeder vierte Haushalt. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf betont: „Erst mit Bandbreiten im zweistelligen Megabit-Bereich kann man viele Web-Angebote richtig nutzen“, so zum Beispiel Video on Demand oder Musik-Downloads. Aktuell können laut der Datenerhebung rund 40 Prozent der deutschen Haushalte eine Internet-Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s erhalten. Allerdings nutzt nur unter einem Prozent dieser Haushalte auch solch einen schnellen Anschluss. Verwunderlich angesichts der gefallenen Preise im Highspeed-Bereich. Laut den Daten der Bundesnetzagentur besaß Ende 2010 jeder achte Haushalt einen Internetanschluss mit Bandbreiten zwischen 144 kbit/s und 2.000 kbit/s. Genauso viele Haushalte nutzten einen Anschluss mit genau 2 Mbit/s. Die am stärksten verbreitete Internetgeschwindigkeit in den deutschen Haushalten liegt zwischen 2.000 und 10.000 kbit/s (45 Prozent). Nur noch 5 Prozent besaßen einen Anschluss mit Bandbreiten von 30.000 bis 100.000 kbits. Und die schnellsten Bandbreiten von über 100 Mbit/s konnten nur noch 0,2 Prozent der Haushalte in Deutschland aufweisen. Um hohe Internet-Bandbreiten von über 20.000 kbit/s nutzen zu können, werden moderne Anschlusstechnologien benötigt. So wird hierfür größtenteils VDSL genutzt (z.B. Telekom Call & Surf Comfort VDSL), welches über die Telefonleitung realisiert wird und mit welchem Sie bis zu 50 Mbit/s erreichen können. Alternativ bieten auch die Kabelanbieter hohe Geschwindigkeiten über ihr Kabelnetz an. Highspeed Glasfaseranschlüsse sind bislang nur regional verfügbar. Dabei handelt es sich um den sogenannten FTTH-Ausbau, welchen die Telekom aktuell in 10 Pilotstädten vornimmt. Dort sollen dann ab nächstem Jahr 2012 die Telekom Entertain Fiber und Telekom Call & Surf Fiber Tarife mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit und Uploadgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s angeboten werden – zum durchaus attraktiven Preis, der nur leicht über den VDSL Tarifen mit weniger Bandbreite liegt. In den Pilotstädten ist der Glasfaser Hausanschluss für Hausbesitzer, die sich schnell entscheiden, später werden die Anschlusskosten ähnlich wie bei Gas-, Wassser- und Stromanschlüssen wohl auf die Hausbesitzer umgelegt werden.

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2011-07-19T12:19:41+02:00 / 2018-03-11T01:34:10+02:00 / Sabrina Martin

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Letztes Update dieser Seite: 11. März 2018