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24. Mai. 2010

Es ist unvorstellbar, dass Autos und LKWs nur auf bestimmten Straßen fahren dürfen. Aber genau so sieht es auf den deutschen Datenautobahnen bzw. im Internet aus. Hier ist der grenzenlose “freie” Verkehr nicht selbstredend. Deshalb wird die Bundesregierung demnächst über das Thema “Netzneutralität” diskutieren, doch was ist Netzneutralität?

Die Bedeutung von Netzneutralität in Deutschland – neutrale Übermittlung per Internet

Der Begriff Netzneutralität steht für die neutrale Übermittlung von Daten im / über das Internet. Unabhängig vom Ursprung und den Inhalten der einzelnen Datenpakete soll eine gleichberechtigte Übermittlung erfolgen. Die Sicherung des Netzneutralität-Prinzips wird immer mehr gefährdet. Aufgrund von wachsenden Datenmengen und technischen Machbarkeiten. Daher steht aktuell zur Debatte, ob man die Netzneutralität gesetzlich festlegt. Die Menge der Datenpakete im Netz steigt. Daraus resultiert ein höheres Volumen von Uploads und Downloads, was wiederum zu vorübergehenden Netzüberlastungen führen kann. Bei solchen Netzüberlastungen kommt es zu einer Zwischenspeicherung der einzelnen Dateien. Die jeweiligen Datenpakete werden dann nach dem First-In-First-Out-Prinzip weiterverschickt. Bei diesem Prinzip werden die Daten, die zuerst zwischengespeichert wurden auch wieder als erstes weitergeleitet. Dabei kann es allerdings zu Qualitätsmängeln kommen – auch komplette Datenverluste sind denkbar. Die technischen Möglichkeiten heutzutage ermöglichen das Ermitteln des Inhalts und der Abstammung der Dateien. Dies hat zur Folge, dass Datenpakete eventuell unterschiedlich behandelt werden, zum Beispiel nach Priorität. Auch das Blocken einzelner unerwünschter Dateien ist realisierbar. Die Netzbetreiber haben die technischen Möglichlichkeiten, die Neutralität des Netzes einzuschränken. Die Bundesregierung will dies unterbinden und setzt das Thema Netzneutralität auf die Tagesordnung.

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Wie sehen die Netzbetreiber bzw. Anbieter die Netzneutralität (z.B. Telekom, Vodafone etc.)?

Der Netzneutralität zu Folge müssen Daten (E-Mails, Videos etc.) gleich behandelt werden. Die Netzbetreiber bzw. Anbieter, wie z.B. Telekom, Vodafone, Alice etc., halten dies aber nicht für selbstverständlich. So kann es bei einigen Anbieters eventuell zu einer Drosselung des Tempos kommen vom DSL Zugang oder UMTS / HSDPA Zugang kommen, wenn zu große Datenmengen über einen kurzen Zeitraum heruntergeladen werden. Einige Dienste (z.B. Skype) konnten bis vor kurzem auf dem Handy gar nicht genutzt werden. Solche Dienste seien schädlich für die Geschäftsmodelle der jeweiligen Netzbetreiber. Mittlerweile sind Dienste, wie Skype, anwendbar – allerdings gegen einen Aufpreis auf der monatlichen Rechnung. Die Anbieter halten eine uneingeschränkte Netzneutralität für unangemessen. Der wachsende Datenverkehr führe zu Datenstaus und Netzwerküberlastungen, wenn dieser nicht reguliert werde. Durch ein reguliertes Bremsen des Datenverkehrs seien Überlastungen vermeidbar: Große Datenmengen (z.B. Videokonferenzen) werden langsamer übermittelt, als E-Mails und Websites, die aufgerufen werden. Geplant sei des Weiteren eine Datenflatrate gegen entsprechende Bezahlung. Dazu sagt Telekom-Chef René Obermann: “Zahlen müssen diejenigen, die die Netze stark beanspruchen.” Die Netzbetreiber weisen zusätzlich darauf hin, dass eine Verpflichtung zur Netzneutralität den Ausbau des Breitband-Netzes verhindere. Bei Verabschiedung eines Gesetzes zur Netzneutralität komme es zu höheren Anschlussgebühren bei den Endverbrauchern, sprich den Kunden.

Was sagen die Fürsprecher zum Thema Netzneutralität? Was sind die “Pro-Argumente”?

Die Befürworter verdeutlichen, dass die Netzneutralität eine Voraussetzung für Wettbewerb und Verbraucher ist: “Gleicher Zugang für alle”. Dazu betont Simon Schlauri, Privatdozent der Universität Zürich: “Die Netzbetreiber haben bei ihren eigenen Kunden ein Monopol.” Ferner steht der Begriff Netzneutralität für Innovation: Unternehmen können für wenig Geld beispielsweise ein eigenes Blog erstellen, um die Firma im Internet zu präsentieren. Dies versuchen jährlich mehrere tausend Unternehmer, um ihre Unternehmung groß rauszubringen. Das ist aber nur mit Hilfe der Netzneutralität realisierbar. Auch Diensteanbieter, wie Google und Microsoft, befürworten die gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität. Es tritt die Befürchtung auf, dass sich sonst eine 2-Klassen-Gesellschaft im Internet bildet. Beide Anbieter sind der Meinung, dass das Internet das demokratischste Massenmedium der Welt ist. Sollte der dafür benötigte Datenfluss gestört oder gar unterbrochen werden, sei diese Demokratie nicht mehr möglich. Neue Inhalte oder auch kleinere, neue Anbieter haben so keine Chance, sich im World Wide Web durchzusetzen. Aktuell wurde noch kein Gesetz verabschiedet, welches die Netzneutralität festlegt. Im Rahmen der Telekommunikations-Richtlinie hat die Europäische Kommission allerdings bereits Regeln vorgegeben, welche die einzelnen EU-Mitgliedstaaten in nationale Gesetze umwandeln sollen. Die Richtlinie besagt beispielsweise, dass ein Netzbetreiber seine Kunden informieren muss, sobald der Datenverkehr gedrosselt wird. Letztendlich entscheidet der Gesetzgeber: So können ebenfalls Vorschriften für eine Mindestverbindungsgeschwindigkeit erlassen werden.

>>> Quelle des Artikels sowie weitere Detailinfos bei der Zeitung “Zeit”

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2 Kommentare

  1. 72 Prozent der deutschen Bürger ab 14 Jahren surfen im Internet schreibt:

    […] Immer mehr Deutsche nutzen das Internet, egal ob jung oder alt […]

    28. Jul. 2011 | #

  2. Internetuser können oft gar nicht mehr auf das Web verzichten schreibt:

    […] Menschen, die einmal das Internet genutzt haben, wollen oft war nicht mehr darauf verzichten […]

    28. Jul. 2011 | #

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